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Elternverein für krebskranke Kinder e.V.

Bericht vom Sparda-Bank City Marathon Bremerhaven am 2007-07-21:

Dieser Marathon war mein achter Marathon, mein gesetztes Ziel war unter 4 Stunden anzukommen. Das Ziel erreichte ich nach 3 Stunden 58 Minuten und 9 Sekunden (netto), wobei ich brutto auch noch 59 Sekunden Zeit hatte.
Da wir in der Nähe (ca. 45 Autominuten) wohnen, habe ich bereits am Freitag meine Startunterlagen abgeholt und das Ganze mit einem Stadtbummel mit der Familie verbunden. Die Startnummernausgabe war ganz in Ordnung. Ein T-Shirt habe ich mit der Onlineanmeldung bestellt, leider war die Liste bei der T-Shirtausgabe nicht vorhanden oder unvollständig. Mein Shirt habe ich jedoch durch Nachfragen am 'Schalter' bekommen. Ein Nachtrag noch zur Firma die den Bezahlvorgang mit dem Veranstalter übernommen hat:
Bei der Bestätigung wurde mir die Startnummer 77 mitgeteilt, welche nicht mit der Startnummer des Ausrichters übereinstimmte (1140). Zu Ausschreitungen bei der Startnummerausgabe führte dieses Manko nicht, jedoch zur Verwirrung meinerseits. Mit den Startunterlagen wurden auch Wunderkerzen verteilt, dazu später mehr.

Der Marathontag:

Start des Marathon war um 18:00 Uhr, so spät war ich noch nicht gestartet, dementsprechend wusste ich auch nicht wie ich den Tag verbringen und was und wie ich essen/trinken sollte. Um 15:00 Uhr sind meine Frau und ich von Zuhause losgefahren. Parkmöglichkeiten hatten wir am Freitag schon erkundet. Als wir um 16:00 Uhr an der Strecke waren, füllte es sich gerade so mit 'Volk'. Es waren drei Tribünen aufgebaut, die rechts und links des Zieleinlaufs standen. Zu dieser Zeit wurden bereits Bambini- und Schülerläufe durchgeführt. So gegen 17:15 Uhr habe ich mich dann umgezogen, nachdem ich bereits dreimal zur Toilette musste. Das Umkleidezelt stand direkt am Zieleinlauf neben dem Physiotherapiezelt. Unterteilt war das Zelt zur Hälfte in Männlein und Weiblein, je nachdem wo man in das Zelt ging (rechts oder links). Lustig war das Zelt, da es Fenster hatte, die nicht verdeckt waren. Nicht das mich das stört, aber vielleicht störte es die Leute außerhalb.

Um 17:55 Uhr starteten die Inline-Skater und unser Starterfeld ging zur Startlinie. Gestartet sind 10km Läufer, Halb- und Marathonies und Staffeln. Der Sprecher war die ganze Zeit gut 'drauf' und erzählte viel ;-) ! Pünktlich um 18:00 Uhr war der Start. Es waren für mich zwei Runden zu laufen. Die Strecke war relativ eben, wobei ich manchmal das Gefühl hatte, das ich eine lange Steigung oder Gefälle laufe und führte durch die Stadt Bremerhaven und dem Fischereihafen (genaue Strecke siehe Homepage des Veranstalters . Idyllisch wurde es als langsam die Sonne unterging und an den zuschauerreichen Streckenabschnitten und im Zielbereich Fackeln angezündet wurden. Die Zuschauer winkten dann mit den Wunderkerzen. Zu diesem Zeitpunkt wurde mir auch ein wenig kalt, was mich aber nicht aufhielt.

Zwei negative Kritikpunkte habe ich zur Strecke noch zu sagen: Erstens, wir mussten eine, ich nenne sie mal Läuferkreuzung durchlaufen, wo die Gegenlaufrichtungen sich kreuzten. Wenn es einer nicht versteht, verweise ich auf die Homepage des Veranstalters. Dieser Kritikpunkt wäre mir nicht aufgefallen, wenn ich den „Zweiten“ (Sieger) beinahe über den „Haufen“ gelaufen hätte. Die Ordner waren in diesem Moment der Situation nicht gewachsen, so das ich einen kleinen Bogen gelaufen bin, damit der „Zweite“ keine Zeit verliert (ich kann halt nicht mal einen „Blumentopf“ gewinnen). Jetzt nun endlich zum zweiten negativen Kritikpunkt:

Die Strecke verlief viermal (2 Runden, jeweils hin und zurück) über einen Sand-/Schotterweg mit bis zu 3-4 cm großen Steinen. Als ich das vierte Mal über diesen Weg gelaufen bin tat dies schon richtig weh, da es ca. 3 km vor dem Ziel war. Im Ziel hatte ich den Schmerz natürlich schon vergessen.

Nun genug negative Kritik, jetzt das Positive:

Ca. alle 3,5km waren Wasser- bzw. Verpflegungsstände, wobei ich mich nicht an den Unterschied erinnern kann, da meines Erachtens immer Wasser (mit und ohne Kohlensäure), Cola und Iso-Getränke reichlich vorhanden waren, ebenso Obst (glaube ich ?!?!) und Schwämme und einmal sogar eine Dusche. Zusätzlich haben einige Kneipen und private Leute Wasserstände 'organisiert'. Die Strecke war verkehrsfrei und an jeder Ecke standen Ordner, Feuerwehr oder Polizei oder wen ich noch vergessen habe. An dieser Stelle mal einen herzlichen Dank an alle die mit geholfen haben!!!! Jeder Kilometer war ausgeschildert und man konnte sich nicht verlaufen. An der Strecke waren genügend „Dixies“ und reichlich „wilde“ Toiletten. Die Zeitnahme wurde durch MIKA-TIMING übernommen und wie immer tadellos durchgeführt. Beim Zieleinlauf habe ich direkt meine Medaille und einen „Regenbeutel“ zum überziehen bekommen. Im Auslaufbereich habe ich natürlich direkt den Stand von TEA angepeilt, um mich zu stärken !!!

Bei diesem Lauf habe ich das Marathonpaket von der Fa. Overstims probiert. Mit den Gels war ich nicht so zufrieden, gerade das letzte Gel brannte unheimlich im Magen. Jedoch das Kohlehydratgetränk (an den drei Tagen vor dem Lauf) und der Kohlehydratkuchen (bis zu einer Stunde vor dem Lauf) fand ich ganz gut. Sonst benutze ich immer Gels einer anderen Firma ;-). Der mitgelieferte Gurt hatte keine Möglichkeit eine grössere Wasserflasche mitzunehmen. Deshalb hatte ich unterwegs schon mal einen trockenen Mund.

Zum Schluss muss ich sagen, das es ein gelungener Lauf war, nicht nur das ich mein gesetztes Ziel erreicht habe, sondern auch das Rahmenprogramm (Pastaparty und Mitternachtsbüffet - frei für den Läufer und nur ein Obolus für die Begleitperson). Mein Frau konnte mich viermal an der Strecken anfeuern und im Start-/Zielbereich wurde sogar den Zuschauer Wasser gereicht.

Mike Pieprytza

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