Zu Harald's Person:
Ich bin Jahrgang 1961, genauer gesagt, Januar 1961. Nebenbei bemerkt, ein guter Jahrgang. Es war das Jahr, in dem immer mehr Menschen der DDR,
auf Grund der Unzufriedenheit mit dem ökonomischen und politischen Verhältnissen, den Rücken kehrten.
Am 13.08.1961 wurde dann mit dem Mauerbau begonnen. Es war aber auch der Tag, an dem meine Eltern, Artur und Annegret, ihr Richtfest feiern
wollten. Na ja, was soll ich sagen, feiern konnte erst mal nur einer, zur gleichen Zeit brachte nämlich meine Mutter einen gesunden Jungen zur
Welt. Soviel zur Planung.
Ohne mich zu fragen verpasste man mir den Namen „Harald“, was soviel bedeutet, „der im Herre Waltende“. Stammt aus dem
Germanischen. Heute mache ich dem Namen alle Ehre und lebe danach. Auch beim Joggen: Immer schön in der Menge mitlaufen!!
Soviel zur Geschichte.
Seit dem hat sich nicht nur mein Leben, bedingt durch den technischen Fortschritt, stark verändert. Sportliche Aktivitäten haben mich bis
zum heutigen Tage stets begleitet. Es fing an mit Turnen, Fußball, Handball, Leichtathletik, Tennis und Joggen. Joggen bis zum Ultramarathon
und mehr. Mehrere berufsbedingte Wohnortwechsel, Familie, Kinder, Beruf, Hausbau etc. haben dazu beigetragen, das ich erst im April 2004 einen
Kindheitstraum verwirklichen konnte: einen Marathon laufen, genau, ganze 42,195 km, wooouuuuuhhh!!
Gesagt, getan, gefinisht (3:30:41 Std.).
Viele wissen jetzt, wovon ich rede: Faszination pur, Glücksgefühle ohne Ende und jede Menge Emotionen. Das ist mein Ding.
Die Trainingseinheiten wurden intensiver und der Wochenumfang an Kilometern nahm beträchtlich zu und so kam ich zu meinem ersten
Ultramarathon, also mehr als 42,195 km.
Mittlerweile sind daraus über 38 Marathons und über 39 Ultras geworden. (s. Liste).
Natürlich änderte sich auch damit meine persönliche Zielsetzung, aber bei allem Ehrgeiz habe ich eines nie vergessen: die Gesundheit
und auf den Körper zu hören.
Was mich auszeichnet: ich bin ein sehr ruhiger und ausgeglichener Läufer, für den das Ankommen zählt, nicht die Uhr. Aber immer
bereit, meine eigenen Grenzen zu durchbrechen. Die größte Herausforderung und der emotionalste Zieleinlauf war für mich der
Deutschlandlauf 2008. Mein Ziel bzw. meine Hoffnung ist es, den Laufsport so lange wie möglich ausüben zu können, ohne dabei
gesundheitliche Schäden davonzutragen.
Und hier geht's lang zu den Beweisen ...
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